Bahnkonzern sperrt aus

Hamburg (Korrespondenz): In der vergangenen Woche standen die Lokführer erneut im Streik für einen bundesweiten Flächentarifvertrag für alle Lokführer. Ganze 47 Stunden bewegten sich drei Viertel aller Züge bei den sogenannten Privatbahnen nicht. Das mutige und kämpferische Vorgehen der Lokführer verdient eine besondere Solidarität.

Die GDL hat 75 Prozent der Lokführer in Deutschland organisiert. Gegen diesen „Herr-im-Hause-Standpunkt“, der sich bewusst gegen das Koalitionsrecht der Arbeiter und das Recht ihrer Gewerkschaft richtet, Tarifverträge abzuschließen und dafür in den Kampf zu treten, hat dieser Streik bereits politische Bedeutung.