Umweltschutz im Sozialismus

Im Zuge des Antikommunismus wird heute die starke Umweltverschmutzung in der DDR als „eine Folge des Sozialismus“ beschrieben. Dass in der DDR schon seit Mitte der 1950er Jahre der Kapitalismus restauriert war, wird dabei verschwiegen. Tatsächlich betrieben die sozialistischen Länder, allen voran die Volksrepublik China, eine weit vorausschauende Umweltpolitik. Dazu Auszüge aus dem Buch „Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution“:

In seinem Buch „Das Kapital“ entwickelte Karl Marx auch die dialektische Grundlinie der Kommunisten über das Verhältnis von Mensch und Natur: „Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigen Gesellschaften zusammengenommen, sind nicht Eigentümer der Erde. Sie sind nur ihre Besitzer, ihre Nutznießer, und haben sie als boni patres familias* den nachfolgenden Generationen verbessert zu hinterlassen.“ („Das Kapital“, Marx/Engels, Werke, Bd. 25, S. 784) 

 

* Latein: gute Familienväter