Weltweiter Aktionstag für die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke

Die internationalen Proteste für die Stilllegung der Atomkraftwerke reißen nach der Atomkatastrophe von Japan nicht mehr ab. Welcher Tag eignet sich besser als der 25. Jahrestag des Super-GAU von Tschernobyl, um ein Signal des weltweit koordinierten Widerstands zu setzen. Die „Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen“ (ICOR) hat deshalb am 20. März mit einem Aufruf die Initiative für einen internationalen Aktionstag am 26. April ergriffen. Auch der „Internationale Bund des Kampfes der Völker“ (ILPS) hat sich dem Aufruf angeschlossen. In zahlreichen Ländern sind Aktionen geplant, so unter anderem in Japan, den USA, Kanada, Mexiko, Indien, Nepal, Hongkong, Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Australien, Neuseeland, der Ukraine, der Türkei und in Deutschland. Die größten, schon länger geplanten Demonstrationen werden hier bereits am Ostermontag stattfinden. Montagsdemos und örtliche Aktionseinheiten planen auch für den 26. April Demos und Kundgebungen. Vertrauensleute mehrerer Betriebe wie Mann+Hummel in Ludwigsburg, SKF in Schweinfurt, Voith in Heidenheim fordern die Belegschaften zur Teilnahme daran auf. Bei ThyssenKrupp in Duisburg ist am 26. April nachmittags eine Mahnwache vor dem Tor geplant.