ThyssenKrupp will 35.000 Beschäftigte „abstoßen“

Der ThyssenKrupp-Vorstand hat einen radikalen Umbau des ganzen Konzerns angekündigt. Weltweit sollen der Edelstahlsektor und die Sparte „Automotive“ mit 35.000 Beschäftigten abgestoßen werden. Ziel ist es, im Bereich Qualitätsstahl und in der Technologiesparte in dem Kampf um die Beherrschung des Weltmarktes ganz vorne mitzuspielen und durch Abbau der Verschuldung für diese Offensive „handlungsfähig“ zu werden. In Brasilien läuft gerade das neue Stahlwerk von ThyssenKrupp an, das größere Kapazitäten als das größte Stahlwerk Europas bei ThyssenKrupp in Duisburg haben wird.
Es ist ein Mythos, dass sich dies nicht auf die Produktion und die Arbeitsplätze in den übrigen Stahlwerken des ThyssenKrupp-Konzerns auswirken wird.