Dresdner Polizei wirbt Busfahrer als Spitzel

Über die Anwerbeversuche solcher Spitzeldienste nach den erfolgreichen antifaschistischen Aktionen am 19. Februar in Dresden sind mittlerweile skandalöse Informationen an die Öffentlichkeit gelangt. Wir dokumentieren Auszüge aus einer Pressemitteilung der „Antifaschistische Linke Freiburg“.    

Mitte Mai wurden Briefe an Busunternehmen verschickt (die Tageszeitung „Junge Welt“ berichtete bereits über Fälle in NRW), die „durch polizeiliche Aufklärungskräfte“ am 19. Februar 2011 identifiziert wurden, Gegendemonstranten in die Landeshauptstadt gefahren zu haben. Die „Sonderkommission 19/2“ der Polizeidirektion Dresden ermittelt demnach wegen zahlreicher Gewaltdelikte, die an dem Tag laut Polizei begangen wurden.