10.000 legen bei Airbus die Arbeit nieder

Hamburg (Korrespondenz): Rund 10.000 Kolleginnen und Kollegen der Airbus-Standorte Hamburg, Bremen, Stade und Buxtehude beteiligten sich am 6. Juni an Protestaktionen während der Arbeitszeit, zu denen die IG Metall und Vertrauensleute aufgerufen hatten. Hintergrund der wachsenden Kampfbereitschaft vieler Flugzeugbauer bei Airbus sind die enorm gestiegene Arbeitshetze, immer mehr Samstagsarbeit und eine Anforderung der Airbus-Bosse, die Produktivität jährlich um 5 Prozent zu steigern.
Die IG Metall und der Betriebsrat fordern in dieser Situation einen „Zukunftstarifvertrag“, dessen Kern eine „Beschäftigungsgarantie“ bis 2020 ist. Auch wenn darin richtige Einzelforderungen wie nach Erhöhung der Ausbildungsquote auf 8 Prozent und unbefristete Übernahme aller Auszubildenden enthalten sind, so gibt es doch einen gewaltigen Pferdefuß: Alles soll an die „Wettbewerbsfähigkeit“, die Steigerung der Produktivität, gekoppelt werden.