Griechenland – Syrien – Jemen: Es gärt weiter

Griechenland: Heiße Grüße ans Pfingstjugendtreffen
Am 12. Juni, dem 19. Tag der Jugenderhebung in Griechenland, demonstrierten in Athen wieder 20.000 Menschen, weitere Tausende in anderen Städten. Sie greifen die Regierung und das ganze Weltfinanzsystem an: „Es können nicht ganze Völker geopfert werden, um eine Gefährdung von Kreditgebern zu vermeiden. Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen sie nicht!“

Syrien: Eine Welle der Meuterei
Auch das Blutbad in Hama am 4. Juni, bei dem Militär 26 Demonstranten tötete, konnte den Widerstand nicht eindämmen. Im Gegenteil: Die Bevölkerung ist für drei Tage in einen vollständigen Generalstreik getreten. Zugleich begann eine regelrechte Welle der Meuterei und Desertion in der Armee.

Jemens Jugend gegen Diktator Salih
Um die Nachfolge des Präsidenten Ali Abdullah Sali buhlen sein Sohn und andere Verwandte einerseits und die „Oppositionspartei“ Islah andererseits. Die ist eine reaktionäre, religiös-konservative Partei. Ihr Vorsitzender, der Geschäftsmann Hamid al-Ahman, arbeitet eng mit Saudi-Arabien zusammen. Ihn wollen der Golf-Kooperationsrat und die USA ins Präsidentenamt hieven.
Die Jugendbewegung, die seit Monaten für Freiheit und demokratische Rechte kämpft, ist gegen beide.