Alles im Griff oder Scherbenhaufen des Krisenmanagements?

Stichworte wie „Euro-Krise“, „Rettungsschirm“, „Staatsbankrott“ und „Schuldenbremse“ begleiten die aktuellen Wirtschaftsnachrichten. Dabei hat doch die Regierung das Ende der Weltwirtschaftskrise verkündet …
Beim Ausbruch der tiefsten Weltwirtschafts- und Finanzkrise im Herbst 2008 mobilisierte das gemeinsame Krisenmanagement der G20 mit den „Rettungsschirmen“ Milliardensummen für Banken und Konzerne, die sich im Spekulationsfieber verzockt hatten. Ein noch tieferer Absturz der Weltwirtschaft konnte zumindest für einige Länder abgebremst werden. Aber wie eine Bugwelle schieben die Verantwortlichen in den Bank- und Börsenzentralen samt ihren politischen Handlangern in den Regierungen die finanziellen Lasten ihres Krisenmanagements vor sich her, ohne auch nur eines der strukturellen Probleme zu lösen.