Dortmund stellt sich quer – kein Fußbreit den Faschisten!

Ein breites Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ von über 180 Gruppen und Organisationen und Hunderten Einzelpersonen ruft auf, den Faschisten am 3. September in Dortmund Widerstand zu leisten.

Zur Bedeutung des 3. September heißt es im Aufruf des Bündnisses: „Zum 7. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 3. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem wieder erfolgreich verhinderten Marsch durch Dresden gilt der sogenannte ,Nationale Antikriegstag‘ in Dortmund als einer der wichtigsten Aufmärsche der deutschen Neonazis.“ Die Bevölkerung in Dortmund ist nicht nur ständigen faschistischen Aufmärschen ausgesetzt. 2009 kam es dort erstmals zu einem Überfall von Neofaschisten auf die 1. Mai-Demonstration des DGB. Antifaschisten werden krankenhausreif geschlagen, mindestens vier Morde gehen in Dortmund auf das Konto der Faschisten. Auch die Gedenktafel für die Opfer des faschistischen Kapp-Putsches wurde geschändet. Das unterstreicht, dass sich der Terror immer gezielter gegen die organisierte Arbeiterbewegung richtet.