Atemnot des internationalen Finanzmanagements

Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise verschärft sich in den letzten Wochen dramatisch. Von den erneuten Kursstürzen an den weltweiten Börsen waren vor allem Aktien der Großbanken betroffen. Um bis zu zehn Prozent stürzten die Aktienkurse der Deutschen Bank am Montag, den 5. September, ab. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann schlug Alarm: „All dies erinnert an den Herbst 2008.“ Damals war die bis heute andauernde Weltwirtschafts- und Finanzkrise in Zusammenhang mit dem Platzen einer gigantischen Spekulationsblase ausgebrochen. Um einen „erneuten Zusammenbruch des Finanzsystems“ zu verhindern, seien „weitere Anstrengungen“ nötig. Aufgrund der enorm gewachsenen Staatsverschuldung gebe es dieses Mal aber „wenig oder gar keinen Spielraum, mit Steuersenkungen oder Subventionen“ dagegen vorzugehen.