Auf dem „Jakobsweg“ – Ein Reisebericht über Realität und Legendenbildungen

Stuttgart (Korrespondenz): Wir sind unterwegs in Spaniens Norden und begegnen ihnen und ihren Symbolen (der Jakobsmuschel) überall auf  Straßen und Wegen Richtung Burgos, Leon, Oviedo und natürlich in Santiago de Compostela und Finisterre (Fisterra), den Pilgern auf dem Jakobsweg. Was treibt Menschen heute noch zu dieser Pilgerreise, oft zu Fuß mit oder ohne Rucksack (je nach Geldbeutel) oder auf dem Rad? 

In Finisterre fragen wir zwei junge Leute aus Nürnberg. Sie haben vom Jakobsweg erst in Spanien gehört und fanden den Pilgerweg eine günstige Art zu reisen und nette Leute kennenzulernen. Die Pilger-Herbergen gibt es spätestens im Abstand von Tageswanderungen, und wenn man sich als Pilger ausweist, bekommt man billige Übernachtung und Verpflegung.