Aufbruch zu einer international verbundenen aktiven Umweltbewegung

Erfolgreicher 2. internationaler Umweltratschlag in Gelsenkirchen

Am 8./9. Oktober fand in Gelsenkirchen der 2. internationale Umweltratschlag mit insgesamt 580 Teilnehmern und 13 internationalen Gästen aus neun Ländern statt. Hier erste Eindrücke von den Auseinandersetzungen und der Vielfalt des Ratschlags.

Eine Strategiediskussion entfalten …
Am ersten Tag des Umweltratschlags fanden nach dem Eröffnungsplenum 13 Foren und neun Workshops statt. Unter anderem ging es um die „Perspektiven der Umweltbewegung und neue Wege der Zusammenarbeit“, um die „Gesundheitsgefahren der mobilen Kommunikation“, um „Kreislaufwirtschaft, regenerative Energien und die Zukunft des Kohlebergbaus“, um „Arbeiterbewegung und Umweltfrage“, um die neue „Hochrisikotechnologie CCS“, um „Fracking“, „Stuttgart 21“, die „Stilllegung aller Atomanlagen“ und vieles mehr. Es wurde deutlich – gerade auch in der Zusammenfassung auf dem Abschlussplenum – welch großer Sachverstand und Erfahrungsschatz hier zusammen kam. Aber auch, dass die Umweltbewegung eine neue Qualität gewinnen muss. Dafür braucht es neue Organisationsformen der Koordination, Kooperation und festen verlässlichen Verbindung. Als eine gute Idee der „Bürgerbewegung für Kryo-Recycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz e.V.“ wurde der Vorschlag einer „Umweltgewerkschaft“ positiv, lebhaft und zuweilen kontrovers diskutiert.
Die wichtigste Konsequenz ist, in der Umweltbewegung sofort mit einer Strategiediskussion zu beginnen. Sie muss an der Basis und international geführt werden
und alle positiven Gedanken aufnehmen.