„Keine Partei bei Occupy“ – eine radikale Lo(ö)sung?

Hunderttausende in nahezu tausend Städten gehen zurzeit auf der ganzen Welt – begleitet von phantasievollen Aktionen gegen das Finanzkapital und seine willfährigen Regierungen – auf die Straße. Da diese Regierungen von Monopolparteien gestellt werden, die ihre Parteitage wie derzeit die CDU als gelenkte Politikshows zelebrieren – ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen solche Parteien ablehnen.
Diesen fortschreitenden Vertrauensverlust in alle bürgerlichen Parteien konnte bei den Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 18. September die Piratenpartei mit 8,9 Prozent teilweise auffangen. Aber auch der Piratenpartei gelingt dies nur zeitweilig. In Schweden, wo ihre Schwesterorganisation erstmalig in Erscheinung trat, hat diese nach anfänglichen Wahlerfolgen wohl ihren Zenit übersprungen. Gegenwärtig bekommt die „Occupy“-Bewegung den größten spontanen Zulauf.