DGB-Studie bestätigt: ERA ist ein Lohnsenkungsprogramm!

Die Einführung des Entgeltrahmenabkommens (ERA) in der Metallindustrie ist in fast allen Betrieben auf Unmut und Widerstand der Beschäftigten gestoßen. Inzwischen liegen zwei Studien der Hans-Böckler-Stiftung des DGB über die Auswirkungen von ERA vor. Die erste stammt aus dem Jahr 2009 und bewertet die Auswirkungen der ERA-Einführung nur in Baden-Württemberg1, die zweite ist 2011 erschienen und untersucht „die Akzeptanz von ERA“ für Baden-Württemberg, NRW und Niedersachsen2. Beide sind, trotz ihres teilweise entsetzlichen Soziologen-Kauderwelschs, sehr lesenswert, denn sie liefern Belege dafür, dass ERA sich als Programm zur Lohnsenkung und Abwertung der Arbeitskraft erwiesen hat.