Jahresrückblick: 2011 – die ICOR betritt die Weltbühne

„Es wird deutlich“ – so der Vorsitzende der MLPD, Stefan Engel, im „Rote-Fahne“-Interview zur Jahreswende 2010/2011 – „dass das internationale Krisenmanagement zwar zeitweilig krisendämpfend wirken konnte, aber zugleich die Handlungsfähigkeit der Staatshaushalte fast aller imperialistischen Länder empfindlich einschränkte.“ Dieses Spiel mit dem Feuer wird im Laufe des Jahres selbst in die Krise geraten, wie Stefan Engel im Interview treffsicher prognostiziert. Immer weniger kann das krisengeschüttelte kapitalistische System die Massen an sich binden. Mit der Gründung der ICOR (Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen) im Oktober 2010 verfügt die internationale Arbeiterklasse zum ersten Mal seit Jahrzehnten über eine revolutionäre Weltorganisation – der Beginn eines vielstimmigen, koordinierten Konzerts der Kämpfe und Initiativen für die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung.