Japans Behörden unterdrücken Anti-AKW-Proteste in Tokio

Chemnitz/Tokio (Korrespondenz): Am 11. November war eine Großdemonstration von Atomkraftgegnern um das Parlamentsgebäude im Tokioter Bezirk Chiyoda geplant. Sie wurde abgesagt, nachdem von den Behörden die Passage durch den Hibiya-Park verboten wurde und keine Alternative gefunden werden konnte.
Die zuvor im März und Juli dort gestarteten Demonstrationszüge waren ohne Einwände erfolgt. Bei dem jetzigen Antrag im September verwies man auf die strengeren Richtlinien, die nach der Großdemonstration mit 27.000 Teilnehmern im Juli erlassen worden waren.