Die angebliche Bedrohung des unbekannten Zeugen N.N. durch die MLPD …

Beim ersten Gerichtstermin am 4. Oktober hatte die Kanz-lei Redeker, Sellner und Dahs die Identität eines geheimnisvollen Zeugen „N.N.“ für die angeblich unterdrückerischen Strukturen innerhalb der MLPD geheim gehalten. Diese Kanzlei vertritt regelmäßig Bundesinnenministerium und „Verfassungsschutz“. Die Richterin am Landgericht Essen, Dr. Ostheide, forderte die Preisgabe der Identität, um den Zeugen zu befragen.

Offenbar hat der häufige Geheimdienstkontakt bei dieser Kanzlei aber inzwischen zu einer fortschreitenden Realitätswahrnehmungsstörung geführt. Mit Schriftsatz vom 7. November verzögern die „Verfassungsschutz“-Anwälte noch einmal die Preisgabe des Zeugen mit einer neuen Schauergeschichte: „Der vorgesehene Zeuge hat in den letzten Tagen einen anonymen Anruf mit dem sinngemäßen Inhalt erhalten: ‘Du Verfassungsschutzschwein, nimm dich in acht, wenn Du aussagst, passiert etwas.’“