Ein Parteitag, der weltweite Aufmerksamkeit fand

Nie zuvor fand ein Parteitag der MLPD so viel Aufmerksamkeit der internationalen marxistisch-leninistischen und Arbeiterbewegung wie der vor kurzem durchgeführte IX. Parteitag. Das kam insbesondere in der aktiven Teilnahme von 23 Delegationen marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen sowie 46 weiteren Grußadressen aus aller Welt zum Ausdruck. Nachdem die „Rote Fahne“ in ihrer letzten Ausgabe bereits die Schlussresolution des Parteitags abgedruckt hat, dokumentieren wir dieses Mal Auszüge aus den Grußadressen sowie einige Stimmen internationaler Teilnehmer.

„Die offene Haltung zu Kritik und Selbstkritik war beeindruckend“
„Besonders beeindruckend ist die lange und gründliche Vorbereitung des Parteitags durch die gesamte Parteibasis. So etwas kennen wir in der Dominikanischen Republik nicht. Dass diese Fragen nicht tiefgehend und gründlich geklärt wurden, war eine Grundlage für die vielen Spaltungen. Es wurde mir klar, dass diese Methode der Vereinheitlichung der Partei in der Vorbereitung eines Parteitags der Garant dafür ist, dass es in der MLPD über so lange Zeit kein Liquidatorentum gab. Dadurch ist auch gewährleistet, dass das neu gewählte Zentralkomitee eine auf hohem Niveau ideologisch-politisch vereinheitlichte Gruppe ist, so dass man gemeinsam vorangehen kann … Wichtig war auch, wie die Wahlen durchgeführt wurden – das ist in anderen Parteien manchmal nur eine Komödie. Die offene Haltung zu Kritik und Selbstkritik war beeindruckend.“

(Vertreter der PCML aus der Dominikanischen Republik)

„Die Bedeutung des Kampfs gegen Antikommunismus wurde deutlich“
„Der Parteitag fand auf einem sehr hohen Niveau statt, mit klaren politischen Zielsetzungen. Es war eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem letzten Parteitag, an dem ich ebenfalls teilgenommen habe. Die große Bedeutung des Kampfs gegen den Antikommunismus und seiner Wirkung in der kleinbürgerlichen Denkweise unter den Massen … wurde mir deutlich … besonders interessierte mich die sehr gute Debatte um die Zentrale Kontrollkommission und das System der Selbstkontrolle. Das war eine sehr offene proletarische Debatte.“ 
(Vertreter der PCCM Kolumbien)

„Viel für unsere Organisationsarbeit gelernt“
„Wir haben von der Disziplin eurer Partei gelernt, weil der Parteitag nach der Tagesordnung ablief und die Zeit reichte … Wir lernen von dem Parteitag für unsere Partei, besonders auch in der Organisationsarbeit für so einen Kongress …
Wir haben auch viel von der Entwicklung in eurem Land gehört. Das Wesentliche war, zu lernen über die Lehre von der Denkweise und wie sie von den Mitgliedern an der Basis in den unterschiedlichen Aufgaben angewandt wurde …
Wir sind glücklich, dass wir teilnehmen konnten in der Mitte aller Genossen. Wir spürten so viel Unterstützung für unseren Kampf, das stärkt uns und wir danken der MLPD dafür.“

(Genossen aus Indonesien)

„Sichtbar, dass alle mitten in der Arbeit stehen“
„Hier war sichtbar, dass alle mitten in der Arbeit stehen und aktiv sind. Es war insgesamt eine qualifizierte Auseinandersetzung über Klassenkampf und Parteiaufbau.
Die Abstimmungen zeigten die innerparteiliche Demokratie. Es gab keine Scheu, Fragen zu stellen. Nur mit solcher offenen Auseinandersetzung kann man mit Fehlern fertig werden, sie korrigieren. Man guckt auf sich wie von außen.
Die MLPD führt den Kampf buchstäblich um jeden Menschen. Uns gefiel die persönliche Wahl der Mitglieder des Zentralkomitees, der Zentralen Kontrollkommission und der Zentralen Revisionskommission, die Kandidatenvorstellung, jeder wurde individuell angesehen, es gab keine Listen. Im Revisionismus gab es vorgefertigte Listen, die man wählen sollte.“

(Vertreter der MLP aus Russland)