„Ein Angriff auf den kämpferischen Zusammenschluss der Frauen“

Interview mit Brigitte Gebauer und Bernadette Leidinger-Beierle, Sprecherinnen im Bundesvorstand, zur Aberkennung der „Gemeinnützigkeit“ des Frauenverbands „Courage“

Mitte Dezember 2012 hat das Finanzamt Wuppertal dem überparteilichen Frauenverband „Courage“ rückwirkend ab 2010 die „Gemeinnützigkeit“ als eingetragener Verein entzogen. Einzige Begründung: „Courage“ werde im „Verfassungsschutzbericht 2010“ als Vereinigung erwähnt, „bei der es belegbare Hinweise für eine Einstufung als extremistische Vereinigung“ gebe. Die angeblichen Hinweise sind nichts anderes als die – nicht belegbare, weil unwahre – Behauptung, Courage sei „Vorfeldorganisation“ bzw. „Frauenverband der MLPD“. „Courage“ hat umgehend und entschieden gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit protestiert und es entwickelt sich eine wachsende Solidarität.