Sterberate bei Frack-Arbeitern in den USA am höchsten

Veranstaltung „Stoppt Fracking“ am 18. April in Sindelfingen

Sindelfingen (Korrespondenz): Zu der Veranstaltung von Umweltgewerkschaft Kreis Böblingen und Freunden der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz Sindelfingen waren Professor Dr. Westrich, Uni Stuttgart, und ein Automobilarbeiter als Referenten geladen.

Prof. Dr. Westrich thematisierte das „Flow back“ (Rücklaufwasser), also was bei Frackingbohrungen alles nach oben kommt und wie es entsorgt wird. Bakterien, Radon, Schwermetalle wie Quecksilber … vieles ist noch unerforscht. Auch die Langzeitwirkungen der Bohrungen in diesen Tiefen unter diesen starken Druck-Bedingungen sind bisher weitgehend unklar.
Der als Referent geladene Automobilarbeiter ging darauf ein, wie Kolleginnen und Kollegen im Betrieb diskutieren. Viele machen sich Sorgen und sind selbst von Umweltbelastungen bei der Produktion betroffen. Oft wird die Frage Umweltschutz oder Arbeitsplätze so aufgeworfen: „Bist du für Umweltschutz, weniger CO2-Ausstoß, sägst du an dem Ast, auf dem wir alle sitzen.“ Tatsächlich wird aber durch die ständige Steigerung der Produktion von Autos mit Verbrennungsmotor doch der Baum abgesägt, auf dem die ganze Menschheit sitzt!