Millionen auf der Flucht! Gibt es gesellschaftliche Alternativen? Eine entsteht in Rojava

Die wachsende Flüchtlingswelle und der Tod von Tausenden im Mittelmeer und in Süd-Ost-Asien haben das Schicksal der Flüchtlinge ins Zentrum der gesellschaftlichen Diskussion gerückt. Aber gibt es eine Alternative zur mil­lionenhaften Flucht aus der Heimat? Wie können Flucht­ursachen bekämpft werden?

Unter großen Teilen der Bevölkerung in Deutschland entwickelt sich große Solidarität und Hilfsbereitschaft, verbunden mit massenhaften Protesten gegen Rassismus und Nationalismus.

Viele Einrichtungen können sich vor Hilfsangeboten kaum retten, Medienberichte zeichnen Vorbehalte und Offenheit gegenüber Flüchtlingen nach. Jeder Aufmarsch der Faschisten wird von einem meist Mehrfachen an engagierten Gegendemonstranten bekämpft. Mit der Flüchtlingsfrage geht jedoch eine gesellschaftliche Polarisierung einher, in der faschistische Kräfte aggressiver und neue rassistische Bewegungen auftreten und gefördert werden. Im Zuge der „Pegida“-Bewegung sank auch die Hemmschwelle für rassistische und faschistische Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte. 

Teile der bürgerlichen Medien und Parteien schüren teils gezielt Widersprüche unter den Massen, fördern eine Islamophobie (reaktionäre Vorbehalte gegenüber dem Islam) genauso wie eine Abschottung von Flüchtlingen.