Griechenland: Ausverkauf im großen Stil

Zu den Wahlversprechen der Syriza-Regierung gehörte es, die von den Vorgängerregierungen vorangetriebene und mit heftiger Korruption verknüpfte Privatisierung von Staatsbesitz zu bremsen. Jetzt wird im Brüsseler Erpresserabkommen verlangt, dass Staatsbesitz im Wert von 50 Milliarden Euro vorwiegend an internationale Monopole verscherbelt wird. Damit sollen „Bankenrettung“ und „Schuldentilgung“ geleistet werden. Neu ist vor allem, dass die EU direkt die Entscheidungsgewalt darüber übernimmt. Ein Viertel des Erlöses soll angeblich in neue Investitionen fließen, von denen ebenfalls in erster Linie die internationalen Monopole der EU profitieren werden.