AfD – nicht nur rassistisch: auch unsozial, frauenfeindlich und kontra Umweltschutz

Die ultrareaktionäre AfD (Alternative für Deutschland) trat zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen-Anhalt unter dem betrügerischen Etikett einer „Protestpartei“ auf.
Auch viele bürgerliche Medien vermitteln den Eindruck des Protests. Aber das AfD-Wahlprogramm belegt das Gegenteil: Die AfD steht für ein Sammelsurium spießiger und reaktionärster Positionen im Interesse der Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems und der Bekämpfung jeglichen gesellschaftlichen Fortschritts.
Unter „Reformierung des Asylrechts“ versteht sie dessen faktische Abschaffung. Flüchtlinge werden pauschal als „kulturfremde Menschen“ verunglimpft, die es mit „umfassenden Grenzkontrollen“ und „notfalls auch mit Grenzzäunen“ oder Waffengewalt abzuhalten gilt. Letzteres steht zwar nicht in Wahlprogrammen, wurde bekanntlich aber von führenden AfD-Leuten gefordert.