Dr. Günther Bittel erhält Deutschen Schmerzpreis 2016

Dr. Günther Bittel, Leiter des DGS-Schmerzzentrums Duisburg und umweltpoliti­scher Sprecher der MLPD, ist der diesjährige Empfänger des Deutschen Schmerzpreises. Die „Rote Fahne“ sprach mit ihm:

Rote Fahne: Wofür wurde dir der Schmerzpreis der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin und der Deutschen Schmerzliga verliehen?

Dr. Günther Bittel: Der Preis wird jährlich auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag an verdiente Schmerzforscher verliehen oder an „Persönlichkeiten, die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und der davon betroffenen Patienten beigetragen haben“.
Bei mir war der zweite Aspekt ausschlaggebend. In der Preisurkunde wird mein vielfältiges Engagement hervorgehoben, speziell auch für die ganzheitliche Schmerztherapie unter Einschluss von Umweltmedizin, Naturheilverfahren und Psychosomatik. Die Urkunde betont, dass ich mich „auch aktiv politisch für die Belange der Schmerztherapie im deutschen Gesundheitswesen eingesetzt“ habe.