Robert Capa

 

Fotograf und aufrechter Antifaschist – über sein Buch „Russische Reise“ und eine Ausstellung in Dresden

Ein Unfall verschaffte mir letzten Herbst etwas mehr Zeit für Kunst und Kultur … Das Buch „Russische Reise“ stand als Geschenk schon einige Jahre im Regal und war nun endlich dran. Absolut lohnenswert!
Der Literaturnobelpreisträger John Steinbeck und der berühmte Fotograf Robert Capa reisen 1947 durch die Sowjetunion. Sie spürten den bereits sich verbreitenden Antikommunismus der USA. Ihr selbst gestellter Auftrag: „Wir wollten nicht allzu hochnäsig sein, und wir wollten versuchen, weder ablehnend noch wohlwollend zu sein. Wir würden versuchen, eine ehrliche Reportage zu machen, ohne Kommentar festzuhalten, was wir sahen und hörten, ohne Schlussfolgerungen über Dinge zu ziehen, über die wir nicht genug wussten, und ohne uns über bürokratische Verzögerungen aufzuregen.“