50 Jahre Kulturrevolution im China Mao Zedongs: „Eine Revolution, die die Seele berührt“

Wer auf der Suche ist nach einer echten Alternative zum krisengeschüttelten Kapitalismus

fragt sich natürlich nicht nur, wie eine sozialistische Gesellschaft erkämpft werden kann. Er drängt auch darauf, zu erfahren, wie verhindert werden kann, dass der Sozialismus wieder zugrunde gerichtet wird – wie es in den ersten sozialistischen Ländern der Welt, der Sowjetunion, China, der DDR und anderen geschah. Was gerade jüngere Menschen überraschen mag – vor 50 Jahren fand sich die überzeugende Antwort darauf, wie eine Restauration der Kapitalismus verhindert werden kann: die Große Proletarische Kulturrevolution im China Mao Zedongs.

Die Kulturrevolution war ein großartiges Fanal gegen den Verrat am Sozialismus. Es ließ die ganze Welt aufhorchen. Eine historisch einmalige Mobilisierung breitester Massen von Arbeiterinnen und Arbeitern, armen Bäuerinnen und Bauern und von Jugendlichen verhinderte die damals in China unmittelbar drohende Machtübernahme durch eine kleinbürgerliche Bürokratie. Sie verwirklichte allseitig die Diktatur des Proletariats gegen die Bürokratisierung des Partei-, Staats- und Wirtschaftsapparats. Das begeisterte fortschrittliche Menschen auf der ganzen Welt.
Revisionistische Parteien, die am Gängelband Moskaus oder Ostberlins geführt wurden, versumpften in der Rechtfertigung bürokratisch-kapitalistischer Verhältnisse, die von ihnen als „realer Sozialismus“ beschönigt wurden.