Sahra Wagenknechts Traum vom „Reichtum ohne Gier“

Auf der Leipziger Buchmesse hat Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Links­fraktion im Deutschen Bundestag, ihr neues Buch vorgestellt: „Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“

Aufgebaut als Ikone für Menschen, die in der Linkspartei auch eine Heimat für marxistischen Anspruch sahen, nimmt Wagenknecht in „Reichtum ohne Gier“ von diesem Anspruch konsequent Abschied.
Es lohnt sich, beim Ende anzufangen. Hier formuliert Sahra Wagenknecht ihr strategisches Ziel, eine Gesellschaft mit vier Formen der kapitalistischen Ausbeutung: „Nach diesen Kriterien wollen wir vier Rechtsformen für Unternehmen vorschlagen, die als Grundtypen die Kapitalgesellschaft ablösen und ersetzen sollten: die Personengesellschaft, die Mitarbeitergesellschaft, die öffentliche Gesellschaft und die Gemeinwohlgeselschaft.“ (Seite 273 f.)