Faschistischer Terror kann besiegt werden!

Can Leyla
Dijamant Zabergja
Armela Segashi
Sabina Sulaj
Huseyin Dayicik
Gulliano Kollmann
Sevda Dag
Selçuk Kiliç
Roberto Rafael

Neun Menschen werden gezielt erschossen

Die Polizei sieht keine rassistischen oder faschistischen Motive. So war es bei den Morden des NSU. Und so war es wieder bei dem Anschlag in München am 22. Juli 2016. Was steckt hinter dieser Vertuschung?

Kurz nach dem Massaker mit 84 Toten im französischen Nizza am 14. Juli 2016 kam es auch in Deutschland zu einer Serie brutaler Anschläge:

In einem Zug bei Würzburg geht am 18. Juli ein Anhänger des IS („Islamischer Staat“) mit Beil und Messer auf Fahrgäste los. Er verletzt fünf Menschen teilweise lebensgefährlich. In den Medien steht: Er war „psychisch labil“. Tatsächlich hat er noch kurz vor der Tat direkte Verbindung mit dem IS und bekannte sich zu dessen Zielen.

In München erschießt am 22. Juli ein faschistischer Deutsch-Iraner kaltblütig neun Menschen mit Migrationshintergrund. Gezielt hat er junge Migranten zum Platz vor dem Einkaufszentrum gelockt. Die Behörden sprechen von einem „Amoklauf“.

In Ansbach zündet am 24. Juli ein Syrer heimtückisch eine Splitterbombe und verletzt 15 Menschen. Sie waren zu einem Musikfestival gekommen. Die Regierung spricht von einem „Islamisten“.

Die Psychologisierung oder religiöse Verbrämung ist nichts als ein riesiges Ablenkungsmanöver. Die MLPD vertritt den Standpunkt, dass es sich bei allen drei Fällen um faschistische Anschläge handelt.