NDF erreicht Waffenstillstand für die Philippinen

Seit 2002 führte die philippinische Armee im Auftrag das US-Imperialismus einen brutalen Krieg zur Unterdrückung des Freiheits- und Guerillakampfs auf den Philippinen. Am 26. August wurde in Oslo ein unbefristeter Waffenstillstand vereinbart

Die letzten Gespräche über eine Waffenruhe wurden 2013 ergebnislos abgebrochen. Nach dem Amtsantritt des neuen philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte wurden sie wieder aufgenommen. Duterte hat sich in vielen Fragen antiimperialistisch und links positioniert. Er hat verschiedene Reformen angekündigt, unter anderem die Freilassung von rund 550 politischen Gefangenen der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDF). Die ersten sind bereits auf freiem Fuß. Dass Duterte zum Präsidenten gewählt wurde, ist Ausdruck eines Linkstrends unter den Massen (siehe Rote Fahne Magazin 16/2016).