Höhepunkt der nationalen Vorbereitung der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz

Vom 2. bis 5. Februar 2017 findet die 2. Internationale Bergarbeiterkonferenz (IMC) in Ramagundam/Godavarikhani (Indien) statt – die Vorbereitung in Deutschland wird intensiviert

Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Verabschiedung eines internationalen Kampfprogramms der Bergarbeiter. In dessen Präambel heißt es: „Die 1. Internationale Bergarbeiterkonferenz 2013 in Arequipa/Peru mit Vertretern aus 25 Ländern aus vier Erdteilen war … von dem Prinzip geleitet, dass wir Bergarbeiter uns international koordinieren und kooperieren müssen, wenn wir gegenüber den internationalen Bergwerksmonopolen und ihren Regierungen eine überlegene Kraft werden wollen.“ Denn „immer weniger ist es heute möglich, sich isoliert voneinander und lokal beschränkt gegen die internationalen Bergbaumonopole durchzusetzen. Was wir brauchen, ist die Einheit der Arbeiter weltweit!“

Der Entwurf für das Kampfprogramm wurde vor Monaten an alle Teilnehmer der Konferenz verschickt. Es wird seitdem in den einzelnen Ländern von den Bergleuten diskutiert und es werden Änderungsvorschläge beraten. In Deutschland geschieht dies hauptsächlich in den Gruppen der überparteilichen Bergarbeiterinitiative Kumpel für AUF (KfA), in denen Bergleute und Unterstützer zusammenarbeiten. Die Initiative ist auch eine der Initiatoren der Internationalen Bergarbeiterkonferenz.