Rote Fahne 06/2022

Rote Fahne 06/2022

Rote Fahne für die Orientierung unerlässlich

„Angesichts der komplizierten Situation möchte ich ein Abo der Roten Fahne abschließen und mich intensiver mit der Linie der MLPD befassen“, so ein älteres Mitglied der DKP

Von Köln (Korrespondenz)
Rote Fahne für die Orientierung unerlässlich
Rote Fahne Magazin und Internetportal Rote Fahne News: gerade jetzt unentbehrlich. Foto: RF

Das Bedürfnis nach Durchblick wächst, gerade angesichts der akuten Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Hintergründe und Orientierung vom Standpunkt der Arbeiterklasse aus – dafür sind Rote Fahne News und das Rote Fahne Magazin unerlässlich. Aktuelle Themen und Hintergründe werden erörtert und mittels Durchdringung mit der Buchreihe REVOLUTIONÄRER WEG der MLPD und dem Marxismus-Leninismus entsteht eine sichere Orientierung. Trümpfe sind Hunderte Korrespondenten aus Betrieben, Wohngebieten, Schulen, von der Ukraine bis Russland, und der kritisch-selbstkritische Austausch der Redaktion mit den Lesern.

 

Ganz im Gegensatz dazu die bürgerliche Berichterstattung: Einseitig wird sich auf die Seite des einen oder anderen Kriegstreibers gestellt. Sie betreibt psychologische Kriegsführung, um Milliarden für Aufrüstung hoffähig zu machen,  Waffenlieferungen als alternativlos, die Preissteigerungen als „Beitrag für unsere Friedenswerte“ zu verkaufen. So als jüngst in den sozialen Netzwerken ein Fake-Video enttarnt wurde: Beim Anblick eines einsamen, weinenden kleinen Flüchtlingsjungen mit einem Teddybär in der Tüte kamen meinem alten Kollegen die Tränen – bis sich rausstellte, dass die Familie des Jungen in Wirklichkeit neben ihm lief, was gezielt weggeschnitten wurde. „Die Situation ist schlimm genug, muss man da so mit unseren Gefühlen spielen? So ein Video verkauft sich wohl besser“, empört er sich. Umso wichtiger ist es, sich selbständig zu orientieren und einen kühlen Kopf zu bewahren. „Selbständig“ meint nicht „individualistisch“, „ideologiefrei“. Sondern gegen den antikommunistischen Mainstream bewusst die Medien der Arbeiterklasse zu nutzen: Die gegen jede imperialistische Aggression stehen und so auch die Entwicklung beleuchten und eine Perspektive aufzeigen.

 

Daran scheitern leider aktuell selbst die zumeist fortschrittlichen Satiriker von Formaten wie „Die Anstalt“ oder der oft scharfzüngige Böhmermann im „#zdf Magazin Royal“. Der „irre Putin“ machte sie regelrecht fassungslos und sie schlagen sich in aktuellen Sendungen platt auf die Seite der „Nur-Putin-Kritik“. Dagegen hält die MLPD klaren Kurs mit dem wissenschaftlichen Sozialismus – oder, wie Willi Dickhut es im Buch „Krieg und Frieden und die sozialistische Revolution“ auf Seite 133 ausdrückt: „Nicht die Vernunft, sondern das Profitgesetz bestimmt das Handeln der Imperialisten. Deshalb steht die Menschheit vor der Alternative: ,Entweder wird die ganze Kultur geopfert, oder es muß auf revolutionärem Wege das kapitalistische Joch abgeschüttelt, die Herrschaft der Bourgeoisie beseitigt, die sozialistische Gesellschaft und der dauern­de Friede erobert werden. (Lenin, Werke, Bd. 26, S. 387)“